Medizinische Massagen Daniela Heinemann

Elektrotherapie

Unser Körper ist ein optimaler Leiter für Strom. Bei gezieltem Einsatz wirkt er durchblutungsfördernd, schmerzlindernd und bei Bedarf muskelstimulierend.

Mit Elektrotherapie werden therapeutische Stromkreise gewählt, welche mittels Elektrodenanlage am Körper spezifisch die betroffenen Gebiete, Muskeln oder Nerven beeinflussen.

Man unterscheidet zwischen Niederfrequentem, Mittelfrequentem und Hochfrequentem Strom, wobei in erster Linie der Zweitgenannte zur Anwendung kommt.
Nach Operationen, bei Neuralgien oder chronischen Schmerzen kann die Elektrotherapie dazu beitragen, dass manifestiere Zustände aufgehoben werden.

Müssen Muskulaturen nach einer längeren Zeit der Immobilisation (beispielsweise nach einer Kreuzbandoperation) wieder aufgebaut werden, wirkt die Elektrotherapie unterstützend zum Training. Es werden die entsprechenden Nerven, welche die Muskeln innervieren, mittels Niederfrequentem Strom angesteuert. Folge davon ist eine höhere Rekrutierung der Muskelfasern und somit ein gesteigerter Muskelaufbau.

 

Ultraschall

Beim therapeutisch angewendeten Ultraschall handelt es sich um Schallwellen, die mithilfe eines Schallkopfes in den Körper übertragen werden. Frequenzen von 1 oder 3MHz und 0.5 - 3Watt haben eine unterschiedliche Wirkung im Körper. Einerseits wirken die Schallwellen wärmeerzeugend, andererseits als Mikromassage.
Verklebungen im Gewebe, akute Triggerpunkte oder allgemeine Verspannungen lassen sich mit Impulsschall lösen, Hämatome oder chronische Zusände (bspw. Tendopathien) werden mit Dauerschall positiv beeinflusst.

Aufgrund der durchblutungs- und wundheilungsfördernden Wirkung wird der Ultraschall beispielsweise bei einer Klassischen Massage oder bei einer Lymphdrainage (postoperativ) eingesetzt.